Über uns

Seit Ende 2007 sind meine Frau Ulrike und ich stolze Pächter eines Kleingartens. Wir haben uns gleich mächtig ins Zeug gelegt, aber die erste richtige Gartensaison startete 2008 mit der Gestaltung der Gemüse- und Staudenbeete. Wie fast alle Neulinge in Sachen Kleingarten sind wir mit den allerbesten Absichten, aber doch recht blauäugig in dieses Abenteuer gestartet. Wir hatten uns selbstverständlich mit einiger Lektüre eingedeckt und im Internet gestöbert, aber die Praxis weicht doch sehr oft von der Theorie ab. Die Natur hat nämlich ihre eigenen Pläne.

Der Kieler Jung und Gattin

In den Büchern und Magazinen wird oft sehr enthusiastisch beschrieben, wie man nur mit etwas Geduld und der richtigen Bepflanzung ein ökologisches Gleichgewicht herstellt und so die Kräfte der Natur für sich arbeiten lassen kann. Ohne Spritzmittel oder Schneckenkorn. Vielleicht hat uns einfach die Geduld gefehlt, aber die ersten beiden Bäumchen – es waren Birnen – haben den ersten Winter nicht überlebt. Karnickel oder Rehe hatten die Rinde rundherum abgefressen. Salat und Kohl? Fehlanzeige. Restlos abgefressen. Heerscharen von Nacktschnecken machten alles, was frisch und grün aussah, dem Erdboden gleich. Und was unter dem Erdboden war, holten sich die Wühlmäuse.

Aller Anfang ist schwer

Erfolg und Misserfolg liegen im Kleingarten dicht beieinander. Nach den vielen Jahren von Blut, Schweiß und Tränen können wir immer noch nicht am Anfang einer Saison mit Sicherheit sagen, wie die Ernte an Obst und Gemüse ausfallen wird. Irgendetwas ist immer. Aber das macht es ja auch erst spannend. Mit diesem Blog wollen wir unsere Erfahrungen und unser Wissen mit Euch teilen. Begleitend dazu gibt es einen YouTube – Kanal. Manches ist in einem Film einfach besser zu vermitteln. Schaut doch mal vorbei…

Ulrike und Ingo, März 2021

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